[Bochum] Diskussionsveranstaltung „Solidartrade – Modell für ein gerechtes Europa?“ am 17. März 2018

oelconnectionruhrWO 

Halle Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum

WANN 

Samstag, den 17.03.2018 um 19 Uhr

 

Der Eintritt ist frei.

THEMA

Auf wachsende Versorgungsprobleme und Erwerbslosigkeit in Griechenland
in Folge des EU-Spardiktats und der Krise haben dort viele Menschen in
den letzten Jahren mit der Gründung von Selbsthilfeinitiativen,
Kooperativen und Produktionsgenossenschaften reagiert. Auch hier hat die
Initiative Hellas-Solidarität Bochum gemeinsam mit dem
Griechenland-Solidaritätsnetzwerk solidarity4all die Kampagne
Ölconnection Ruhr im letzten Jahr ins Leben gerufen und 1500 l
nachhaltig produziertes Olivenöl der Kooperative Messinis Gea aus Daras
auf direktem Vertriebsweg ins Ruhrgebiet gebracht. Ein Teil des
Verkaufserlöses fließt in das Hilfsprojekt „Soziale Arztpraxis und
Apotheke Arta“. Wir wollen auf der Veranstaltung mit griechischen und
deutschen Politikern, Gewerkschaftlern und Vertretern solidarischer
Landwirtschaftskooperativen diskutieren, ob Produktionsgenossenschaften
als Modelle solidarischer Ökonomie, Wege aus der Krise bieten.

Eingeladen sind: Ránia Antonopoúlou (Stellvertretende Arbeitsministerin
Griechenland, SYRIZA), Stefan Gran (Leiter DGB-Verbindungsbüro Brüssel),
Gudula Frieling (Solidarische Landwirtschaft SoLaWi Dortmund), Aktive
der Sozialen Arztpraxis und Apotheke Arta, Bauern aus Messinia, Giorgos
Chondros (Parteivorstand Syriza). Moderation Céline Spieker
(Hellas-Solidarität Bochum)

Veranstalter: Hellas-Solidarität Bochum, DGB Ruhr-Mark,
Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und Bahnhof Langendreer

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ölausgabe der Öel-Connection
Ruhr am Wochenende des 17.03./18.03. 2018 statt (Ort: Alsenwohnzimmer
27, Bochum, von 11.00 bis 16.00 Uhr)

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Eine Antwort zu [Bochum] Diskussionsveranstaltung „Solidartrade – Modell für ein gerechtes Europa?“ am 17. März 2018

  1. Jochen Schult schreibt:

    Solidarität mit Darbenden verdient Hochachtung. Sie gebührt allen freiwilligen Helfern dieser und ähnlicher Initiativen. Das Traurige ist aber, dass es in einer wirklich demokratisch und am Wohl aller interessierten EU eigentlich die Aufgabe genau dieser EU war, es gar nicht soweit kommen zu lassen. Und wenn ich sehe, dass sich Regierungspolitiker an solchen Veranstaltungen beteiligen, frage ich mich, in welcher Funktion sie teilnehmen.

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